Lasagne-Suppe (Zuppa di Lasagna)

Lasagne-Suppe bringt den vertrauten Geschmack einer klassischen Lasagne in eine Form, die deutlich schneller auf dem Tisch steht. Statt Schicht für Schicht Nudelplatten, Hackfleischsauce und Béchamel zu stapeln, kommt hier alles in einen Topf.

Das Ergebnis ist eine kräftige Tomaten-Hackfleisch-Suppe mit Nudelstücken, die am Ende mit einem Klecks Ricotta oder geriebenem Käse verfeinert wird. Gerade an kühlen Herbst- und Wintertagen ist das ein Gericht, das schnell geht und trotzdem satt und warm macht.

Für alle, die Lasagne lieben, aber unter der Woche keine Zeit für das Schichten haben, ist dieses Rezept eine echte Alternative.

## Das brauchst du

Für 4 Portionen:

– 500 g Rinderhackfleisch (alternativ gemischtes Hackfleisch)
– 1 Zwiebel
– 2 Knoblauchzehen
– 800 g stückige Tomaten (Dose)
– 700 ml Rinder- oder Gemüsebrühe
– 2 EL Tomatenmark
– 200 g Lasagneplatten, in Stücke gebrochen (oder breite Bandnudeln)
– 1 TL getrockneter Oregano
– 1 TL getrockneter Basilikum
– Salz, Pfeffer
– 150 g Ricotta
– 100 g geriebener Mozzarella oder Parmesan
– frische Petersilie zum Garnieren

## Zubereitung

1. **Hackfleisch anbraten:** In einem großen Topf das Hackfleisch bei mittlerer bis hoher Hitze krümelig anbraten, bis es durchgebraten ist.
2. **Zwiebel und Knoblauch:** Zwiebel und Knoblauch fein hacken und mit anbraten, bis die Zwiebel glasig ist.
3. **Tomatenmark rösten:** Tomatenmark kurz mit anrösten, das intensiviert den Geschmack deutlich.
4. **Ablöschen und köcheln:** Mit stückigen Tomaten und Brühe ablöschen, Oregano und Basilikum zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen. Etwa 15 Minuten leicht köcheln lassen.
5. **Nudeln zugeben:** Die gebrochenen Lasagneplatten in die Suppe geben und nach Packungsangabe darin gar köcheln, meist 10–12 Minuten. Gelegentlich umrühren, damit die Nudeln nicht zusammenkleben.
6. **Servieren:** Die Suppe in Schalen füllen, jeweils einen Löffel Ricotta daraufgeben und mit geriebenem Käse und Petersilie bestreuen.

## Wichtige Tipps

Die Nudeln sollten möglichst erst kurz vor dem Servieren in die Suppe gegeben werden, da sie beim längeren Stehen weiter Flüssigkeit aufnehmen und aufquellen. Wer die Suppe vorbereiten möchte, kocht die Nudelstücke separat und mischt sie erst beim Servieren unter.

Der Ricotta sollte erst auf dem fertigen Teller landen und nicht mitgekocht werden, sonst verliert er seine cremige Struktur.

## Varianten und Alternativen

Statt Rinderhack eignet sich auch eine Mischung aus Rind und Schwein für mehr Aroma, oder für eine leichtere Variante Putenhack. Eine vegetarische Version gelingt mit einer Mischung aus Linsen und fein gewürfeltem Gemüse wie Karotten und Sellerie.

Wer es schärfer mag, gibt eine Prise Chiliflocken mit in die Tomatensauce.

## Häufige Fragen

**Kann man Lasagne-Suppe einfrieren?**
Die Basissuppe ohne Nudeln und Ricotta lässt sich gut einfrieren. Nudeln sollten erst nach dem Auftauen frisch dazugekocht werden, da sie beim Einfrieren matschig werden.

**Welche Nudeln eignen sich am besten?**
Klassische Lasagneplatten, in grobe Stücke gebrochen, ergeben die authentischste Optik. Breite Bandnudeln oder Fettuccine funktionieren als schnelle Alternative genauso gut.

**Wie bekommt die Suppe mehr Tiefe?**
Ein Schuss Rotwein beim Ablöschen der Tomatensauce sowie das kurze Anrösten des Tomatenmarks machen einen spürbaren Unterschied im Geschmack.

## Aufbewahrung

Die Suppe hält sich im Kühlschrank gut abgedeckt bis zu 3 Tage. Am besten Nudeln und Ricotta separat aufbewahren und erst beim Aufwärmen kombinieren, damit die Konsistenz stimmt.

## Serviervorschläge

Dazu passt frisches Baguette oder Knoblauchbrot zum Auftunken sowie ein einfacher grüner Salat mit Essig-Öl-Dressing als Ausgleich zur kräftigen Suppe.

## Fazit

Lasagne-Suppe verbindet das Beste aus zwei Welten: den vollen Geschmack einer klassischen Lasagne mit der Unkompliziertheit eines Eintopfs. Ein Gericht, das sich perfekt für die kalte Jahreszeit eignet und garantiert auch bei Nachzüglern am Esstisch gut ankommt.

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