7 französisch Himbeertarte einfache Tipps für eine cremige Tarte

Himbeertarte ist ein köstlicher und fruchtiger Kuchen mit knusprigem Mürbeteig, cremiger Vanillefüllung und frischen Himbeeren. Die Kombination aus süßer Creme und leicht säuerlichen Himbeeren macht diese Tarte besonders lecker. Sie lässt sich einfach zubereiten und passt perfekt zur Kaffeetafel, zum Sommerfest oder zu einem gemütlichen Nachmittag mit Kaffee.

Das Besondere an dieser Himbeertarte mit Frischkäse ist die einfache Füllung aus Frischkäse, Schmand, Eiern und echter Vanille. Der Boden wird zunächst blind gebacken, bevor die cremige Masse daraufkommt. Nach dem Auskühlen wird die Tarte großzügig mit frischen Himbeeren belegt.

Himbeertarte – das Wichtigste auf einen Blick

  • Zubereitung: ca. 30 Minuten
  • Backzeit: ca. 35 Minuten
  • Kühlzeit: ca. 1 Stunde
  • Backtemperatur: 160 °C Umluft
  • Form: Tarteform, etwa 26 cm
  • Portionen: ca. 8–10 Stück

Zutaten für die Himbeertarte

Für den Mürbeteig

  • 125 g weiche Butter
  • 200 g Weizenmehl
  • 60 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 EL brauner Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz

Für die Vanille-Frischkäse-Füllung

  • 200 g Frischkäse
  • 200 g Schmand
  • 60 g Zucker
  • 2 Eier
  • 1 Vanilleschote

Für den Belag

  • ca. 500 g frische Himbeeren
  • etwas Puderzucker nach Geschmack

Zum Blindbacken

  • Backpapier
  • getrocknete Linsen, Erbsen oder Bohnen als Backgewicht

So gelingt die Himbeertarte

1. Mürbeteig vorbereiten

Zuerst Mehl, weiche Butter, Zucker, braunen Zucker, Zimt, Ei und eine kleine Prise Salz in eine große Schüssel geben.

Die Zutaten mit den Knethaken zu einem krümeligen Teig verarbeiten. Sobald sich die Zutaten miteinander verbinden, den Teig auf die Arbeitsfläche geben und kurz mit den Händen zu einem glatten Mürbeteig verkneten.

Den Teig anschließend flach drücken, in Frischhaltefolie wickeln und für etwa 15 bis 20 Minuten in den Kühlschrank legen. Dadurch lässt er sich später leichter ausrollen und in die Form legen.

2. Vanillecreme anrühren

Während der Mürbeteig kühlt, kannst du bereits die Füllung vorbereiten.

Die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark vorsichtig mit der Rückseite eines Messers herauskratzen.

Frischkäse, Schmand, Zucker, Eier und Vanillemark in eine Schüssel geben und alles zu einer glatten, cremigen Masse verrühren.

Tipp: Die ausgekratzte Vanilleschote musst du nicht wegwerfen. Gib sie einfach in ein Glas mit Zucker. Nach einiger Zeit erhältst du selbst gemachten Vanillezucker.

3. Teig ausrollen und in die Tarteform geben

Den Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen.

Die Arbeitsfläche leicht mit Mehl bestäuben und den gekühlten Teig gleichmäßig ausrollen.

Die Tarteform einfetten und bei Bedarf mit etwas Mehl bestäuben. Den ausgerollten Teig vorsichtig in die Form legen und an Boden und Rand leicht andrücken.

Überstehenden Teig kannst du einfach mit einem Messer entfernen.

Anschließend den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen.

4. Mürbeteig blind backen

Damit der Tarteboden beim Backen seine Form behält, wird er zunächst blind gebacken.

Dafür ein Stück Backpapier auf den Teig legen und mit getrockneten Linsen, Erbsen oder Bohnen beschweren.

Die Tarteform in den vorgeheizten Backofen stellen und den Boden etwa 10 Minuten vorbacken.

Danach Backpapier und Backgewichte vorsichtig entfernen.

5. Vanillefüllung backen

Jetzt die vorbereitete Frischkäse-Vanille-Masse gleichmäßig auf dem vorgebackenen Boden verteilen.

Die Himbeertarte anschließend für weitere 25 Minuten bei 160 °C Umluft backen.

Die Füllung sollte nach dem Backen fest geworden sein, darf in der Mitte aber noch leicht weich wirken.

Ein Holzstäbchen kann dir dabei helfen: Wenn keine flüssige Masse daran hängen bleibt, ist die Füllung fertig.

6. Tarte vollständig abkühlen lassen

Dieser Schritt ist besonders wichtig.

Lass die gebackene Tarte zunächst vollständig auskühlen – idealerweise etwa eine Stunde.

Die Himbeeren solltest du nicht auf die noch warme Creme legen. Durch die Wärme könnten die Früchte weich werden und Saft abgeben.

Erst wenn die Tarte vollständig abgekühlt ist, kannst du sie dekorieren.

7. Mit frischen Himbeeren dekorieren

Nun kommen die Stars des Rezepts: die frischen Himbeeren.

Verteile die Beeren dicht nebeneinander auf der Vanille-Frischkäse-Creme. Du kannst sie entweder kreisförmig von außen nach innen anordnen oder einfach ein schönes Muster deiner Wahl gestalten.

Zum Schluss etwas Puderzucker darüberstäuben.

Fertig ist deine cremige Himbeertarte mit Mürbeteig und frischen Himbeeren.


7 Tipps für eine perfekte Himbeertarte

1. Den Mürbeteig nicht zu lange kneten

Mürbeteig sollte möglichst kurz verarbeitet werden. So bleibt der Boden nach dem Backen angenehm mürbe und knusprig.

2. Den Teig vor dem Ausrollen kühlen

Die kurze Ruhezeit im Kühlschrank macht den Teig stabiler und erleichtert das Ausrollen.

3. Blindbacken nicht überspringen

Das Blindbacken verhindert, dass der Boden durch die cremige Füllung zu weich wird.

4. Frische Himbeeren verwenden

Für die Dekoration eignen sich feste, frische Himbeeren besonders gut. Beschädigte oder sehr weiche Beeren solltest du aussortieren.

5. Die Tarte komplett abkühlen lassen

Geduld lohnt sich: Eine kalte Tarte lässt sich besser schneiden und die Füllung bleibt stabil.

6. Vanille richtig verwenden

Echte Vanille gibt der Creme ein intensiveres Aroma. Das Vanillemark wird direkt in die Frischkäse-Schmand-Mischung gegeben.

7. Himbeeren erst zum Schluss auflegen

Die frischen Beeren kommen erst auf die vollständig ausgekühlte Tarte. Dadurch bleiben sie schöner und behalten ihre Form.


Warum diese Himbeertarte so gut schmeckt

Der Reiz dieser Himbeertarte mit Vanillecreme liegt im Kontrast der verschiedenen Texturen. Der Mürbeteig ist buttrig und leicht knusprig, während die Füllung weich und cremig bleibt.

Die frischen Himbeeren bringen gleichzeitig eine angenehme Säure mit, die sehr gut mit der süßen Vanillecreme harmoniert.

Genau diese Kombination aus Mürbeteig, Frischkäse, Vanille und Himbeeren macht die Tarte zu einem schönen Dessert für warme Tage.

Kann ich die Himbeertarte vorbereiten?

Ja. Die Tarte eignet sich sogar gut zur Vorbereitung. Du kannst den Boden und die Creme fertig backen und die Tarte anschließend vollständig auskühlen lassen.

Die Himbeeren solltest du möglichst erst kurz vor dem Servieren auflegen. So bleiben sie frisch und sehen besonders appetitlich aus.

Welche Form eignet sich für die Himbeertarte?

Für dieses Rezept eignet sich eine klassische Tarteform mit ungefähr 26 cm Durchmesser. Eine längliche Form funktioniert ebenfalls, allerdings verändert sich dadurch die Backzeit je nach Größe und Höhe der Füllung.


Häufige Fragen zur Himbeertarte

Kann man gefrorene Himbeeren verwenden?

Für den dekorativen Belag sind frische Himbeeren die bessere Wahl. Gefrorene Beeren können beim Auftauen viel Flüssigkeit abgeben und dadurch die Oberfläche der Tarte verändern.

Warum muss der Boden blind gebacken werden?

Beim Blindbacken wird der Mürbeteig vor der Füllung vorgebacken. Dadurch wird der Boden stabiler und bleibt trotz der cremigen Füllung angenehm fest.

Wie lange hält sich die Himbeertarte?

Da die Tarte eine Frischkäse-Schmand-Füllung enthält, sollte sie gekühlt aufbewahrt und möglichst innerhalb weniger Tage verzehrt werden.

Kann ich die Himbeertarte ohne Vanilleschote machen?

Ja. Falls du keine Vanilleschote zu Hause hast, kannst du alternativ Vanillepaste oder Vanillezucker verwenden. Mit echter Vanille wird das Aroma allerdings besonders intensiv.


🍰 Mein Tipp zum Servieren

Serviere die Himbeertarte gut gekühlt mit einer Tasse Kaffee oder Tee. Wer es besonders cremig mag, kann zusätzlich einen kleinen Klecks Schlagsahne dazugeben.

Die Kombination aus knusprigem Boden, cremiger Vanillefüllung und frischen Himbeeren macht sie zu einem tollen Sommerkuchen für die Kaffeetafel.



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